Senftenberg wird "Kinderfreundliche Kommune"

Senftenberg / Zły Komorow, 21. Oktober 2013. In der vergangenen Woche hat Bürgermeister Andreas Fredrich drei Sachverständige des Vereins "Kinderfreundliche Kommune“ empfangen, außerdem: Dr. Heide-Rose Brückner als Geschäftsführerin des Vereins sowie Holger Hofmann vom Deutschen Kinderhilfswerk e.V. Ziel des Treffens war eine Standortbestimmung, wo Senftenberg auf dem Weg zur „Kinderfreundlichen Kommune“ steht. In der lebhaften Diskussionsrunde sparten die Sachverständigen nicht mit anerkennenden Worten über die guten Leistungen und den beachtlichen finanziellen Aufwand, den die Stadt Senftenberg für Kinder- und Jugendliche bereits betreibt.

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Diskussion über Kinder- und Jugendarbeit

Grundlage für diese erste Auswertung und das Gespräch war eine umfangreiche Datenerhebung mittels eines Fragebogens, den die Stadt Senftenberg im Vorhinein zu beantworten hatte. In diesem Fragebogen waren die Bereiche Vorrang für das Kindeswohl, Rahmengebung - die finanzielle und sächliche Ausstattung der Einrichtungen für Kinder - sowie Teilnahme und Information der Kinder bewertet worden.

In den letzten Monaten haben zudem viele Gruppen und Vereine ihre Ideen zum Thema Kinderrechte eingebracht. Zusammen mit den Hinweisen und Anregungen aus der Gesprächsrunde von dieser Woche wird die Stadt nun einen Aktionsplan erarbeiten, in dem ganz konkrete Ziele, Zeitpläne und Verantwortlichkeiten festgehalten werden.

"Im Anschluss wird es eine breite Diskussion mit allen Beteiligten der Kinder- und Jugendarbeit geben. Die wichtigsten Partner dabei sind die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlamentes und die Kinder der Stadt Senftenberg. Abschließend wird der Aktionsplan den Stadtverordneten zur Beschlussfassung vorgelegt“, skizziert Bürgermeister Andreas Fredrich das weitere Vorgehen.

Am 15. Januar dieses Jahres hatte die Stadt Senftenberg als erste Stadt Brandenburgs die Vereinbarung zur „Kinderfreundlichen Kommune“ abgeschlossen. Das Siegel "Kinderfreundliche Kommune" wird für vier Jahre vergeben und kann danach durch einen neuen Aktionsplan verlängert werden. An der derzeitigen Pilotphase des Projekts, die auf vier Jahre begrenzt ist, beteiligen sich insgesamt sieben Kommunen aus ganz Deutschland.



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  • Quelle: red
  • Erstellt am 21.10.2013 - 04:00Uhr | Zuletzt geändert am 21.10.2013 - 04:06Uhr
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