Erste Hilfe für belastete Wudritz

Senftenberg / Zły Komorow | Groß Radden / Radyn, 5. April 2013. Das Sofortprogramm der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) für eine Eisen-Barriere zum Spreewald greift: Der zuständige Wasser- und Bodenverband "Calauer Oberland“ (WBVOC) hat mit Unterstützung der LMBV mit der Entschlammung der Wudritz, eines Spree-Zuflusses, in der Nähe des Autobahndreiecks Spreewald an der BAB 13 bei Groß Radden begonnen. Die LMBV hatte vorher mit dem Verband eine vertragliche Vereinbarung zur "Übernahme der altbergbaubedingten Mehrkosten“ abgeschlossen.

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Umfassende Entschlammung

Mit einem Schreitbagger des Wasser- und Bodenverbandes wird seit dem 26. März 2013 direkt im bzw. aus dem Fließ Wudritz natürlicher Schlamm mit Eisenanteilen entnommen und an den Randflächen in Abstimmung mit den Eigentümern abgelegt. Wenn der Schlamm getrocknet ist, soll er weggebracht werden.

In den kommenden beiden Wochen wird die Wudritz auf insgesamt 12.400 Metern Länge beräumt. Dabei werden bis zu 24.000 Kubikmeter Baggergut (organischer Schlamm mit einem Eisenhydroxid-Anteil) erwartet. Dieser Aushub schrumpft mit der Trocknung auf runde 8.000 bis 10.000 Kubikmeter zusammen.

Gemeinsames Ziel ist, die Wudritz-Beräumung bis zum 19. April 2013 bis ran an den Naturhafen Ragow abzuschließen. Anschließend soll mit einer anderen Technologie auch noch der Bereich des Naturhafens Ragow entschlammt werden.

In den zurückliegenden Wochen hatten bereits fünf Holzungstrupps des WBVOC den Holzfreischlag entlang der Wudritz umgesetzt.

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  • Erstellt am 05.04.2013 - 22:33Uhr | Zuletzt geändert am 05.04.2013 - 22:47Uhr
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