Das richtige Porto wählen
Weißwasser / Běła Woda, 3. August 2020. Was immer wieder ärgerlich ist: Man betraut einen Dienstleister mit bestimmten Aufgaben, der schickt dann die Ergebnisse per Post – ja, auch das gibt es noch – zu und klebt zu viel Porto auf den Umschlag. Sofort steigt das Gefühl hoch: "Wofür bezahle ich dich eigentlich, wenn du mit Geld nicht umgehen kannst?"
Alle Tarife sind transparent und leicht zugänglich
Dabei ist die Sache doch recht einfach: Der frühere Monopolist, die Deutsche Post AG, hat seine Entgelte im Internet schön übersichtlich veröffentlicht. Doch auch die neuen Wettbewerber, in Sachsen etwa Post Modern der MEDIA Logistik GmbH und in Südbrandenburg RPV, die REGIO Print-Vertrieb GmbH, stehen dem nicht nach und setzen außerdem auf günstige Preise. Für sperrige Güter allerdings, etwa was Transportfahrten wie einen Möbeltransport betrifft, sollten auch Speditionen in die Auswahl der Anbieter einbezogen werden.
Die Produkte anhand der Parameter vergleichen
Der Postkunde muss beim Briefversand doppelt aufpassen: Klar gilt es beim Freimachen die Tarife der einzelnen Anbieter zu beachten, zusätzlich aber liegt der Teufel wie immer im Detail. So ist der Maxibrief bei RPV mit den Maßen von jeweils bis zu 353 mal 125 mal 50 Millimetern (auf der heute abgerufenen, oben verlinkten Übersichtsseite allerdings offenbar falsch mit 235 mal 125 x 50 Millimeter angegeben, außerdem heißt es "Sendungsentgelt" und nicht "Sendungsentgeld") und einem Gesamtgewicht von 1.000 Gramm definiert und kostet 2,65 Euro, bei Post Modern ist der gleiche Maxibrief mit bis zu 353 mal 250 mal 50 Millimetern bis zum selben Gesamtgewicht von 1.000 Gramm mit nur 2,45 Euro zu frankieren, während der "Maxibrief national" der Deutschen Post ebenfalls maximal 353 mal 250 mal 50 Millimeter groß sein darf und bis zu einem Gesamtgewicht von 1.000 Gramm 2,70 Euro an Porto kostet.
Schon dieser kleine Vergleich, der freilich keine komplette Marktübersicht bietet, zeigt: Maxibrief ist, was den Preis betrifft, nicht gleich Maxibrief. Doch wenigstens in den Maximalabmessungen und in Bezug auf das Gesamtgewicht definieren die wichtigen Anbieter Deutsche Post, Post Modern und RPV den Maxibrief identisch. Allerdings könnte neuer Wirrwarr einsetzen, denn die Hersteller von Versandtaschen und Versandkartons verwenden die Maxibrief-Bezeichnung ebenfalls, selbstverständlich mit ihren eigenen Maßen, bleiben jedoch wie bei diesem Maxibrief im Rahmen der Vorgaben der Postlogistiker.
Tipp: auf Verpackungsgröße achten
Dem Versender bleibt also nichts anders übrig: Er muss jeweils sehr genau schauen, ob er mit seiner Verpackung unter den Höchstmaßen und -gewichten der Logistikdienstleister bleibt, außerdem scheint die Anschaffung einer Briefwaage unausweichlich – es muss ja nicht sein, dass man wegen weniger Millimeter Übergöße oder ein paar leicht einzusparenden Gramm Mehrgewicht mehr Porto als nötig bezahlt. Für welchen Dienstleister man sich schließlich auch entscheidet, zuverlässig und schnell sind sie alle. Was aber die Infrastruktur betrifft, also die Nähe des nächsten Postkastens oder der nächsten Filiale, da dürfte die Deutsche Post AG noch immer die Nase vorn haben.



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- Quelle: red | Foto: © BeierMedia.de
- Erstellt am 03.08.2020 - 11:35Uhr | Zuletzt geändert am 01.04.2021 - 16:46Uhr
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