Insel im Senftenberger See wird bis Ende März 2019 saniert
Senftenberg / Zły Komorow, 10. Januar 2018. Mitte September 2018 hatten erst der Weißwasseraner Anzeiger und einen Tag später der Görlitzer Anzeiger ein außergewöhnliches Ereignis im Senftenberger See aufgegriffen: Die Böschungsbewegung auf der Insel im See, die in den Morgenstunden des 13. Septembers 2018 eine Schwallwelle mit einer Scheitelhöhe von bis zu einem Meter ausgelöst hatte. Seit dem 7. Januar 2019 laufen wieder Sanierungsarbeiten am Ort des Geschehens.
Abbildung: LMBV-Pressesprecher Dr. Uwe Steinhuber (links) und Michael Matthes, LMBV-Abteilungsleiter Projektmanagement
Tourismussaison nicht gefährdet
Die Arbeiten konzentrieren sich einerseits darauf, das Treibnholz zu beräumen, andererseits werden Tieflagen im Boden aufgefüllt, damit nicht noch mehr Substanz von der Insel ins Wasser fließt. Was sich einfach anhört, ist recht kompliziert, wie Michael Matthes, Abteilungsleiter Projektmanagement der Lausitzer-Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) am 10. Januar 2019 bei einem Vor-Ort-Termin Journalisten erklärte.
Entsprechend einer Anordnung des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe vom 19. Oktober 2018 hatte die für die gekippte Insel im Senftenberger See bergrechtlich verantwortliche LMBV in Abstimmung mit dem Landesamt für Umwelt (LfU), dem Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV), dem Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg, dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz und der Stadt Senftenberg kurzfristig eine erste Sicherungsmaßnahme geplant und ausgeschrieben. Die schwimmende Technik zur Holzberäumung und für die Saugspülung, die für die jetzt begonnenen Arbeiten benötigt wird, war bereits im Dezember 2018 herangebracht und vorbereitet worden. Auftragnehmer ist die BUG Dienstleistungen GmbH & Co.KG aus Sabrodt, einem Ortsteil von Elsterheide.
Die jetzt gestarteten Arbeiten, die mit einer Erhöhung des Wasserstandes, der aktuell bei 98,60 Metern über Normalhöhennull (NHN) liegt, einhergehen, leiten eine langjährige Sicherung der Insel ein, an deren Ende die Bergaufsicht beendet werden kann. Finanziert wird die Inselsanierung über das laufende Verwaltungsabkommen zur Braunkohlesanierung.
Alles soll so laufen, dass Naturschutzes und Tourismus nicht leiden. Da ist das Versprechen von Abteilungsleiter Matthes wichtig: "Die Sicherungsarbeiten werden Ende März beendet sein, so dass einem pünktlichen Saisonbeginn rund um den Senftenberger See nichts im Wege steht." Für den Senftenberger Bürgermeister Andreas Fredrich ist das zielstrebige Handeln der LMBV ein Grund zur Freude: "Allen war nach der Rutschung klar, gemeinsam muss dafür gesorgt werden, dass die Saison 2019 rechtzeitig starten kann. Da sind wir jetzt gut aufgestellt."



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- Quelle: red | Foto: Quelle stadtverwaltung Senftenberg
- Erstellt am 10.01.2019 - 19:19Uhr | Zuletzt geändert am 22.07.2022 - 20:22Uhr
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