Ärztetreffen in Weißwasser

Bild zu Ärztetreffen in WeißwasserWeißwasser / Běła Woda, 7. September 2018. Das Netzwerk "Ärzte für Sachsen" lädt seine Netzwerkpartner und alle an der ärztlichen Versorgung in Sachsen Interessierten zu seiner 10. Jahrestagung, die auf die Modellregion Weißwasser fokussiert, ein. In dieser Region im äußersten Nordosten Sachsens werden aktuell unter Federführung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz von einer Expertengruppe Entwicklungsbedarfe analysiert und Modellprojekte entwickelt, mit denen die medizinischen Versorgung gesichert werden soll.

Abb.: In Weißwasser/O.L.
Foto: © Weißwasseraner Anzeiger
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Ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sichern

Auf der Tagesordnung stehen zudem weitere alternative Versorgungsformen, aktuelle Entwicklungen bei der ärztlichen Nachwuchsgewinnung und um gelungene Beispiele bei der Förderung für Ärzte im ländlichen Raum.

Die Themen im Überblick:

    • Modellregion Weißwasser: Entwicklungsbedarfe und Pilotprojekte
    • Telemedizinprojekt Vogtlandkreis
    • Eigenpraxen der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen: Von der Anstellung in die Selbständigkeit
    • Ärzte für Ostsachsen: Ärztenetz und Weiterbildungsverbund
    • CWE Nachwuchs-Kampagne für den Chemnitzer Raum
    • LEADER-Förderungen für Ärzte auf dem Land: Vom Denkmal zur Arztpraxis

Mehr:
Tagungsprogramm

Hingehen!

Mittwoch, 12. September 2018, 14 Uhr,
Tagungssaal des E-Werks, Stadtwerke Weißwasser, Straße des Friedens 13-19, 02943 Weißwasser/O.L.

Kurzfristige Anmeldung:
info@aerzte-fuer-sachsen.de.



Kommentar:

Die medizinische Versorgung in den ländlichen Räumen Sachsens ist zweifelsohne eine Herausforderung. Vieles wird angegangen, entwickelt sich aber langsamer, als gedacht respektive notwendig. Noch trifft Telemedizin bei vielen Ärzten auf wenig Gegenliebe, doch nach und nach wird der Fortschritt nicht aufzuhalten sein.

Zu wenig im Fokus zu stehen scheint das Arzt-Patienten-Verhältnis generell – zu oft wird der Patient in die Rolle des Bittstellers, der Erdulders, gedrängt. Dabei ist er doch der Kunde, der über seine Krankenversicherung für die Leistungen, die er erhält, zahlt.

Das eigentliche Problem dürfte der ungesättigte Markt für Gesundheitsdienstleistungen sein: Den Patienten als Nachfragern stehen zu wenige medizinische Einrichtungen an Anbieter gegenüber.

Das zu ändern, ist die Herausforderung, meint

Ihr Thomas Beier

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  • Quelle: red | Foto: © Weißwasseraner Anzeiger
  • Erstellt am 07.09.2018 - 10:18Uhr | Zuletzt geändert am 05.07.2021 - 14:09Uhr
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