Gasleitungen abdichten – wichtige Faktoren kennen

Bild zu Gasleitungen abdichten – wichtige Faktoren kennenWeißwasser / Běła Woda, 11. Juni 2018. Als Energieträger wird sehr gerne Erdgas verwendet. Es ist preiswert, umweltfreundlich und Lagertanks sind nicht notwendig. Auch ist das Erdgas-Netz in Deutschland sehr gut ausgebaut. Doch müssen Gasleitungen eigentlich gesondert abgedichtet werden?

Abb.: Gas ist sauber, gut und preiswert, ob zum Kochen oder für die Heizung. Zum richtigen Umgang gehört, schon beim kleinsten Verdacht auf eine Undichtigkeit einen Fachbetrieb zu Rate zu ziehen
Foto: Sergey Gorbachev, Pixabay License (Update 2022)
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Hausbesitzer müssen die Leitungen im Blick haben

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Oberster Grundsatz: Alle Arbeiten an Gasanlagen sind zugelassenen Fachleuten vorbehalten!
Foto: Steve Buisinne, Pixabay License (Update 2022)

Das Verlegen der Leitungen zum Haus sowie die Bereitstellung von Erdgas ist Aufgabe des jeweiligen Energieversorgers. Dessen Zuständigkeit endet aber aber am Zähler – steht der Zustand von Armaturen und Leitungen im Haus im Fokus, setzt die Verantwortung des Hausbesitzers bzw. des Gasgerätebetreibers ein. Für den ist es wichtig darauf zu achten, für Arbeiten an Gasleitungen nur Fachleute zu beauftragen. Zeigen sich an Gasinnenleitungen undichte Gewindeverbindungen, können diese mit Abdichtungen von tib-chemicals gesichert werden. Damit kann eine ebenso schnelle wie umweltfreundliche Abdichtung erreicht werden. Der Vorteil dabei ist, dass die Abdichtung durch diese Produkten von selbst entsteht. Sollte der Verdacht bestehen, dass eine Gasleitung undicht ist, muss dennoch in erster Instanz ein Fachmann gerufen werden. Dieser kann genau prüfen, ob wirklich ein Leck vorliegt, Haus- oder Wohnungsbesitzer selbst hingegen müssen die Warnzeichen im Blick behalten.

Erdgas-Leck: So wird gehandelt

Erdgas ist deutlich zu riechen, dafür sorgen die Gasversorger. Dieser Geruch wird auch als Warnduft bezeichnet und ist stark stechend. Er macht sich daher sehr schnell bemerkbar. Wenn der Geruch auftritt und die Vermutung naheliegt, dass es zu einem Leck an einer Gasleitung gekommen ist, dann muss schnell gehandelt werden: Es ist wichtig, alle Gasquellen abzudrehen und die Fenster zu öffnen. Hier sollte möglichst Durchzug genutzt werden. Die Hauptleitung muss geschlossen werden. So wird verhindert, dass weiter Gas austreten kann.

Zudem sollte an der Hauptsicherung auch der Schalter für den Strom umgelegt werden, damit durch Schalter oder elektrische Geräte keine Zündung ausgelöst werden kann. Der nächste Schritt ist es dann, einen Gasnotdienst zu rufen, der sich möglichst in der Nähe von Haus oder Wohnung befindet, um schnell vor Ort sein zu können. Es wird sich dann ein Fachmann um die Problematik kümmern.

Damit es soweit jedoch gar nicht erst kommt, können die Leitungen bereits im Voraus mit passenden Abdichtungen versehen werden. Auch die Pflege und Wartung spielen eine wichtige Rolle. Regelmäßige Kontrollen durch den Fachmann verhindern, dass die Leitungen porös werden und es zu kleinen Lecks kommt, die anschließend einen großen Schaden anrichten können.

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  • Quelle: red | Foto Herdflamme: pride1979 / Sergey Gorbachev, Pixabay License; Foto Werkzeug: stevepb / Steve Buissinne, Pixabay License
  • Erstellt am 11.06.2018 - 11:22Uhr | Zuletzt geändert am 17.06.2022 - 09:35Uhr
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