Kfz-Haftpflicht – ein Muss für jeden Autofahrer
Weißwasser / Běła Woda, 11. Januar 2018. In der heutigen Zeit hat man schnell das Gefühl, dass alles immer teurer wird und am Ende des Monats nur noch wenig Geld auf dem Konto übrigbleibt. Mancher spart durch Verzicht, doch bei der Kfz-Versicherung geht das nicht: Wenn man ein Auto oder Kraftrad auf der Zulassungsstelle anmelden möchte, muss man nämlich einen Versicherungsschutz nachweisen können. Um die Bezahlung der Prämie kommt also niemand herum, jedoch gibt es durchaus Möglichkeiten, bei der Kfz-Haftpflichtversicherung zu sparen.
Abbildung oben: Wenn es wie hier bergab geht und sich unter dem nassen Neuschnee eine eisglatte Schicht gebildet hat, gibt es kein Halten mehr.
Was ist überhaupt eine Kfz-Haftpflichtversicherung?
Viele Autofahrer haben schon Erfahrung mit dieser oder einer ähnlichen Situation gemacht: Die Sicht ist schlecht, die Straße vielleicht auch noch rutschig, der Vordermann bremst, man kann nicht mehr rechtzeitig reagieren und es kommt zu einem Auffahrunfall. Im glimpflichsten Fall ist nur Stoßstange des anderen Fahrzeugs eingedrückt. Genau in diesem Fall kommt die KFZ Haftpflichtversicherung zum Zug. Sie muss nämlich den Schaden am Fahrzeug des Unfallgegners bezahlen. Die Reparatur am eigenen Auto hingegen ist bei dieser Variante nicht gedeckt.
Möchte man sich rundum schützen und auch die Schäden am eigenen Fahrzeug durch eine Versicherung bezahlen lassen, muss man sich für eine Vollkaskovariante entscheiden. Dann sind allerdings die Prämien meist erheblich teurer als bei der Haftpflichtversicherung. Dabei ist dann aber nicht nur der Inhaber der Police geschützt: Verborgt man sein Fahrzeug und verursacht der Fahrer einen Schaden, muss die Versicherung ebenfalls zahlen.
Bei der Haftpflicht ist übrigens ein sogenannter passiver Rechtsschutz enthalten. Erhebt der Unfallgegner unberechtigte Forderungen, wehrt die Versicherung diese gegebenenfalls ab.
Wie setzt sich die Prämie zusammen?
Wie viel man für eine Kfz-Haftpflichtversicherung bezahlt, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Zunächst einmal spielt die Typklasse eine entscheidende Rolle. Die Statistik zeigt, dass bestimmte Modelle überdurchschnittlich oft in Unfälle verwickelt waren oder bei Dieben besonders beliebt sind. Für diese Fahrzeuge ist mit einer höheren Prämie zu rechnen. Auch der Wohnort kann Einfluss auf die Berechnung nehmen, in manchen Regionen sind die Verkehrsdichte und somit auch die Unfallgefahr besonders hoch. Auch der ausgeübte Beruf kann den Ausschlag dafür geben, ob man eher viel oder eher wenig für die Kfz-Haftpflichtversicherung zahlen muss.Hier noch weitere Faktoren, die relevant sein können:
- Schadensklasse – wie oft der Fahrer bereits einen Unfall verursacht hat
- Alter des Antragstellers
- Erfahrung beim Autofahren – seit wann im Besitz des Führerscheins?
- Handelt es sich um ein Zweitfahrzeug?
- Zahlungsmodalitäten: monatlich oder jährlich, Überweisung oder Bankeinzug
- Unterbringung: Garage, im Freien?
Fazit
Eine Kfz-Haftpflichtversicherung deckt die Schäden am Fahrzeug des Unfallgegners, sollte man selbst am Crash Schuld tragen. Verschiedene Parameter wie die Schadensfreiklasse, der Fahrzeugtyp oder die Fahrerfahrung tragen zur Berechnung der Prämienhöhe bei.


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- Quelle: red | Fotos: © Weißwasseraner Anzeiger, Görlitzer Anzeiger
- Erstellt am 11.01.2018 - 13:07Uhr | Zuletzt geändert am 11.01.2018 - 13:46Uhr
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