Ist die Haut gesund, freut sich der Mensch - Pflegetipps für eine vitale Haut

Weißwasser / Běła Woda, 29. Juni 2018. Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Sie zu pflegen und sie immer mit den richtigen Produkten zu verwöhnen ist eine wichtige Aufgabe, der wir allzu oft zu leichtfertig gegenübertreten. Ob Gesichtshaut oder auch Körperhaut: Die Haut muss gesund sein, damit sich der Mensch in ihr wohlfühlt – schließlich ist ihr kompliziertes Konstrukt äußerst sensibel und reagiert schon auf minimale äußerliche Veränderungen. Aber auch von innen heraus kann man der Haut durchaus Gutes tun. Beispielsweise ist eine schlechte Ernährung fatal für den gesamten Organismus und das zeigt sich auch im Hauterscheinungsbild. Nötig ist eine ausgewogene Ernährung mit zahlreichen Vitaminen und Mineralien, dazu ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung und Vitalität und schließlich eben die richtige Pflege der Haut. Das sind die richtigen Schritte, um dem größten Organ unseres Körpers mit einer großen Portion Fürsorge zu begegnen.
Abbildung oben: Wer sich eine schöne, gesunde Haut erhalten möchte, kann das mit achtsamem Umgang und richtiger Pflege unterstützen

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Zu viel Sonne ist nie gut

Die Haut benötigt täglich ihre gesunde Dosis Tageslicht, um genügend Vitamin D aufzutanken. Besonders in den dunklen Herbst- und Wintermonaten sind tagsüber, so oft es geht, der Aufenthalt und die Bewegung unter freiem Himmel äußerst wichtig, denn nur dann kann der Körper das wichtige Vitamin bilden und einspeichern. In den Sommermonaten ist das mit dem Tageslicht einfach, denn die Tage sind dann nicht nur länger, sondern insbesondere die Sonneneinstrahlung ist in dieser Zeit am intensivsten.

Der Haken an der Sache ist, dass zu viel Sonneneinstrahlung – ob nun am Bärwalder See, am heimischen Pool oder auf Arbeit – auf Dauer der Haut an den Kragen geht und sie sogar bis in die untersten Hautschichten zerstören kann. Sich ungeschützt der Intensität der Sonne auszusetzen, kann kann über einen Sonnenbrand hinaus fatale Folgen haben. Beim Sonnenbrand, der sich im einfachsten Fall mit starken Rötungen der Haut bemerkbar macht, wird bei stärkerer Exposition die Hautschicht im oberen Schutzbereich zerstört, Folge sind Bläschenbildungen und Ablösungen der Haut. Selbst unter einem Sonnenschirm am Strand beispielsweise kann ein Sonnenbrand entstehen, je nachdem, wie stark die Sonneneinstrahlung und deren Streuung und Reflektion zu diesem Zeitpunkt ist. Sonnenschutzcremes ab Schutzfaktor 30 aufzutragen und so oft wie möglich den Schatten aufsuchen, das ist die beste Devise, denn die Hautkrebsrate, durch die UV-B Strahlung im Sonnenlicht begünstigt, steigt in Deutschland und weltweit kontinuierlich.

Die Haut reagiert empfindlicher, als vermutet

Schon allein ein falsches Shampoo kann die Kopfhaut ganz schön verärgern. Sie reagiert mit starkem Juckreiz und schuppt. Tatsächlich sind oftmals Pflegeprodukte die Ursache für trockene und juckende Kopfhaut, oder eben auch, dass diese einfach nicht gut genug abgespült wurden. Nur Bruchteile der Substanzen sind auf der Haut verblieben – und schon kontert sie. Wichtig ist, dass man bei den unterschiedlichen Pflegeprodukten auf möglichst neutrale Substanzen und Inhaltsstoffe achtet. Das Ausspülen der Haare sollte lieber mehr als genug geschehen, anstatt eben mal kurz und schnell und nicht bis auf die Kopfhaut gründlich.

Tattoos sind Geschmackssache und für viele Tattoo-Fans sind es wahre Kunstwerke und Statements, sie sie auf ihrer Haut tragen. Fakt ist aber, dass Tattoos genügend Pflege benötigen, damit die Haut in diesen Bereichen weiterhin geschmeidig und elastisch bleiben kann. Zur Pflege der Tätowierungen gehören regelmäßige Nachsorgebehandlungen bei Tattoos. Generell sind regelmäßige ärztliche Hautuntersuchungen, vor allem bei bestimmten Risikogruppen, zu empfehlen, denn nur dann können Schädigungen der Haut durch Tattoos oder andere Störungen entdeckt und behandelt werden.

Beim Sport die Haut pflegen

Das Gleiche gilt auch für Sportler, die ihren Körper insbesondere im Muskelbereich fit halten und aufbauen wollen. Bei dieser Art sportlicher Betätigung wird die Haut in den Muskelbereichen, die besonders aufgebaut werden, stark strapaziert. Fehlt es hier an Elastizität der Haut, kommt es zu Rissen in der oberen Hautschicht. Das Bersten der Haut, die aufs Äußerste gedehnt wird, ist typisch. Ähnlich wie bei Schwangeren kann sich die Haut an diesen Stellen zu schnell dehnen. Ist die Pflege hier nicht intensiv und vorbeugend, kommt es zu diesen unschönen Hautauffälligkeiten in der Oberfläche. Auch beim Muskelaufbau muss die Haut entsprechend gepflegt werden, daran geht kein Weg vorbei. Schließlich ist das tägliche Einölen mit Körperölen oder Emulsionen kein großer Akt; es sind vielmehr die Macht der Gewohnheit und die Bequemlichkeit, die uns dazu verleiten, die Haut und ihre individuellen Bedürfnisse nicht wirklich wahrnehmen zu wollen und mehr oder weniger unbewusst zu ignorieren. Ein Austrocknen und Reißen der Haut bis hin zum unreinen und unschönen Hautbild sind die Folge. Schlimmstenfalls entstehen so irreparable Schädigungen der Haut.

Und naht der Winter, dann erst recht. Besonders dann, wenn in den Wintermonaten die Tage kurz sind, das Vitamin D rar und die trockene Heizungsluft in den Wohnungen und Büros ihr Übriges tut, braucht die Haut Hilfe und Unterstützung. Viele Pflegetipps für die Haut im Winter sind hierbei zu beachten und sollten auch ernst genommen werden: Spätestens, wenn die ersten Frühlingtage und der Sommer wieder nahen und die Haut quasi wieder an die Luft kann, sieht man ihr an, ob sie zuvor gut gepflegt wurde oder eben nicht.

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  • Quelle: red Foto Gesicht: MK1_FIESTA / AndrewPoynton, Foto Liegende: silviarita / Silvia, beide Pixabay und Lizenz CC0 Public Domain
  • Erstellt am 29.06.2018 - 08:28Uhr | Zuletzt geändert am 29.06.2018 - 13:27Uhr
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